Sonntag, 28. März 2010

Miami - Key West - Palm Beach - St. Augustine


Hallihallohalloele...

Wir haben's erneut ueberlebt. Nach der vorletzten Retailing Klausur am 18. Maerz (die wir beide uebrigens mit 100% bestanden haben), sind wir Richtung Miami South Beach los geduest & haben da in strahlendem Sonnenschein mit blauem Himmel & 27 Grad Celsius den kompletten Freitag & halben Samstag verbracht. Traumhaft!!! Wir haben mitten im South Beach Art Deco Viertel gewohnt, eine MinuteFussweg vom Strand entfernt. Am Samstag sind wir weiter Richtung Key West gecruist, ueber meilenlange Bruecken, mit einer wunderschoenen Aussicht auf das grosse, weite Meer. In Key West angekommen, haben wir leider knapp den Sonnenuntergang verpasst, haben aber dafuer ein tolles Restaurant namens Martin's mit deutscher Kueche gefunden & dort lecker gespeist. Den naechsten Tag haben wir mit hard-core-sightseeing verbracht & uns wirklich jeden kleinen Winkel von Key West angesehen (u.a. Straende & sind auch einen Leuchtturm hinauf gekraxelt =) ). Dann ging's am Montag ueber Palm Beach wieder Richtung Gainesville, um uns auf die naechste Klausur & unsere laufenden Projekte vorzubereiten.
Gestern haben wir dann eine kleine "Lern-Pause" eingeschoben & sind mit einer Horde Internationals nach St. Augustine gefahren. Leider war das Wetter nicht ganz so berauschend, aber wir hatten trotzdem jede Menge Spass!

Ich habe, damit Ihr auch alle brav neidisch werdet, einige Bilder bei Picasa hochgeladen (nur noch nicht von St. Augustine). Ausserdem sind mir einige "Beschwerden" zu Ohren gekommen, im Sinne von "Lernen die da hinten eigentlich auch was, oder sind die nur am Rum-reisen"?! Dazu muss ich mir doch noch ein kleines Statement erlauben duerfen:
Wir schwanken hier zwischen Lern-& Reisestress. Auf der einen Seite wollen wir so viel wie moeglich in der kurzen Zeit hier in den Staaten sehen, auf der anderen Seite haben wir beinahe jede Woche eine Klausur oder ein Projekt, was wir abgeben muessen. Natuerlich ist das Lern-Level absolut nicht vergleichbar mit dem in Maastricht, aber da unsere Noten eh nicht zaehlen und wir trotzdem staendig in jedem Fach unter den Besten sind, obwohl wir, im Gegensatz zu den Amis, die nur 2-3 Kurse belegen, 4 Full-time-Kurse haben, koennen wir uns hier mal ausnahmsweise den Luxus des Herum-Reisens waehrend des Studiums erlauben & uns mal wie "richtige Studenten aus frueheren Generationen" fuehlen ;D
Ich zaehle die Tage, bis wir keine Klausuren mehr schreiben & Projekte einreichen muessen (ab morgen Abend haben wir nur noch ein Fach weniger auf dem Plan, da wir dann die letzte Klausur in diesem Fach geschrieben haben) & es sich wirklich alles einzig & allein auf den Reisestress beschraenkt =)

So...ich gehe jetzt mal wieder LERNEN ( =) ) & Euch viel Spass beim Bilder ansehen ;)

Viele liebe Gruesse nach Schland aus Gainesville!!!

P.S.: Wie kann das eigentlich sein, dass Schalke die Bundesligatabelle anfuehrt?????

Montag, 15. März 2010

Panama City (Beach) - Surviors

Halloechen allerseits...

Jaaa wir haben's ueberlebt! Unglaublich...die College-Studenten spinnen alle, die da hin fahren! Ein Haufen verrueckter Leute, mit viel zu viel Alkohol im Blut, viel zu wenig Gehirnzellen im Kopf & alle am Posen in ihren Schwimm-Outfits bei gefuehlten 8 Grad Celsius - herzlich willkommen zum Spring Break in Panama City Beach ;)
Mehr kann man eigentlich dazu kaum sagen...

Auf der Hinfahrt Freitags haben wir einen Abstecher zu Wakulla Springs gemacht, wo wir eine Tour mit einem Boot ueber diesen Fluss gemacht haben um uns diverse Tierchen anzusehen - hauptsaechlich wurden wir von Alligatoren & Voegeln begleitet. Die Fotos dazu habe ich auch schon vor ein paar Tagen auf Picasa hochgeladen. Das war ein auesserst netter Abstecher & sehr ruhig, was uns also so gar nicht auf die folgenden 10 Tage in Panama City vorbereitete =D. Wir hatten die Ehre bei Stephanie's Grosseltern in dessen "Condo" (alias Strandwohnung) zu wohnen - Auesserst nette, zuvorkommende & fuersorgliche Grosseltern. Was nur etwas erschreckend war: Der Grosspapa war noch ein voll eingesetzter Arzt mit seinen beinahe 80 Jahren & leicht tatterigen Haenden & verwirrtem Dasein (wer wohl von ihm noch behandelt werden moechte...bzw. ich glaube er war "nur" Psychologe...da wird das Alter & die 'Tatterigkeit' wohl hoffentlich nicht so schlimm sein).
Am Samstag haben wir dann also in Panama City Beach den Strand gestuermt (ihr muesst dazu wissen: Panama City, wo wir gewohnt haben, ist ca. 20 Auto-Minuten von PCB entfernt). Interessant - mehr muss ich dazu nicht sagen...im Prinzip war es naemlich eher primitiv & nach einer gewissen Zeit nur noch nervig, sich diese ganze betrunkene Bande anzusehen & sich dabei den Hintern abfrieren zu muessen. Naja...Aber es war eine Erfahrung!
Man darf ausserdem niemals erwarten in einen gutbesuchten Club zu kommen & dafuer weniger als 20 Dollar latzen zu muessen!!! Wir hatten Glueck, weil wir Maedels sind, somit mussten wir "nur" 20 Dollar bezahlen, aber die Jungens durften 25 Dollar "Cover" da lassen ("Eintritt = Cover" bedeutet natuerlich KEIN Getraenk oder aehnliches inklusive...). Achja...& dann gab's manchmal noch aeusserst unbekannte DJs in den Clubs, die die Clubs dann dazu berechtigten um die 45 Dollar im Schnitt auf den Tisch zu legen. Also - wer auch immer dies hier liest & plant nach PCB zum Spring Break zu fahren: Man sollte vorher so einiges sparen ;D

Wie auch immer...wir hatten trotzdem jede Menge Spass, in den Clubs in denen wir waren, am Strand, in dem Apartment, was sich die Internationals gemietet hatten & wo Kristin & ich 2 Naechte geschlafen haben, weil unser "Travelguide" Steph naemlich ein kleiner Partypooper ist, der niemals feiern geht, oder Alkohol trinkt oder aehnlichen "Spass" mit macht...Wir waren natuerlich (wie koennte es auch anders sein) einen Tag shoppen =) In Destin...Florida...wo super riesige Villen stehen (die wir aber leider nicht gesehen haben) & wo es die "Red Bar" gibt, ein uriges kleines Restaurant, auf dessen Speisekarte nur 5 Gerichte stehen, die aber alle unheimlich lecker waren (& ja...auch ich habe etwas gefunden, was mir geschmeckt hat ;D ) - nur zu empfehlen!!!

So...das war's eigentlich zum Spring Break 2010 - ACHSOOOOO NEIN...beinahe haette ich das beruehmteste vergessen:
Wet T-Shirt Contests - dazu muss man eigentlich nichts mehr sagen, ausser: es ist alles wahr, was man dazu hoert & es ist noch viel schlimmer...ich hatte ja wenigstens gehofft, dass die Maedels fuer ihre Shows noch Geld bekommen, sodass deren Verhalten vielleicht teilweise erklaert werden koennte...aber...nein...

So...jetzt bin ich aber wirklich fertig. Ich muss nun mal ein bisschen lernen, da wir am Donnerstag mit unserer absolut verwirrten "Professorin" in Retailing ein Exam schreiben & ich dazu irgendwie auf ein Englisch-Level von einer Anfaengerin aus China sinken muss, damit ich ihre Fragen verstehen kann...& dann geht's am Donnerstag nachmittag direkt nach Miami in ein traumhaftes Hotel in South Beach, welches sich "Hotel Shelley" nennt & dann am Samstag geht es mit unserem Mietwagen nach Key West ins "Comfort Inn". Das wird bestimmt ein Spass...& die Hotels/das Auto sind sogar gar nicht so teuer, wie wir erwartet hatten...jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen...Drueckt uns die Daumen...

Wir hoeren/sehen uns dann also in der naechsten Woche wieder (da ich jetzt in meine Buecher-Welt abtauchen muss um mich auf mein Exam vorzubereiten bzw auf die Tests, die wir bis dahin in einem anderen Fach auch noch schreiben muessen...)

Alles Gute & Take Care an alle...

P.S.: Ich hoffe doch, dass der Schnee mal langsam einem eher fruehlingshaften Wetter weicht???!!!

Dienstag, 9. März 2010

New Orleans - Panama City

Halloechen meine Lieben...
Lang lang ist's her aber wir leben noch =)

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich noch nicht ein Mal etwas von New Orleans erzaehlt hatte, wo wir ueber das Valentine's Day Wochenende waren. (Fotos konntet Ihr schon sehen, aber quasi ohne "Ton" ;) & ich hoffe, dass Ihr Euch die schon angesehen habt =) )
So aaaalsooo...mal sehen, ob ich mich da ueberhaupt noch dran erinnern kann, was wir da alles gemacht haben...
Fakt ist: Wir sind mit 3 Wagen & je 7 Insassen Richtung
New Orleans aufgebrochen: 2 Franzoesinnen, 17 Australier/Englaender, & uns zwei. & ich werde nie wieder einen Australier ein Auto fahren lassen, in dem ich auch sitze!!!

Tag 1: Freitag, 12. Februar 2010:

Alsoooo...nach den ersten 3 Stunden einer Horrorfahrt mit abwechselnd 2 Australiern, habe ich mich nach vorne gedraengelt um das Steuer zu uebernehmen (Schliesslich wollte ich, dass wir noch ein bisschen was von unserem USA Aufenthalt haben & nicht direkt in dem 2. Monat ums Leben kommen aufgrund der Unfaehigkeit von anderen Austauschstudenten ein Auto sicher zu fahren). Wir haben es also bis nach NO geschafft...& unser Hotel Zimmer war super klasse. Wir hatten einen FlatScreen TV (leider mit ein paar Uebertragungsstoerungen, aber das war nicht sooo schlimm). Unsere Betten waren auch sehr bequem & das Fruehstueck war, wie zu erwarten, bescheiden. Eier mit Speck zum Fruehstueck...aha...jep...genau...ich hab das gegessen...Jule, Emily & Bernie, ich hoffe, Ihr seid nicht vor Schreck vom Stuhl gefallen =D Naja...geschmeckt hat's auch nicht sonderlich gut, aber was anderes gab's halt nicht & ich ohne Fruehstueck geht halt auch nicht ;)
So...also nun weiter zu den interessanten Geschichten aus New Orleans.
Unser Hotel war schoen zentral im French Corner, heisst also, dass wir zu den Umzuegen etc nur ein paar Minuten Fussweg hatten & auch das schoenste Viertel in NO direkt vor der Nase hatten, naemlich der/die/das French Quarter. Am Freitag Abend sind wir auf der Bourbon Street weggegangen. Unglaublich. Die Umzugswagen, die da herum gurken, wie in Koelle (dort allerdings anders als in den USA tagsueber) schmeissen keine Kamellen durch die Gegend sondern Ketten aus Plastikperlen. Kristin & ich haben fleissig gesammelt & Ketten in beinahe allen Farben des Regenbogens ergattert. Nach dem Umzug auf der Canal Street sind wir auf oben erwaehnte Bourbon Street gegangen...Crazy!!! Mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen, aber da ich Euch doch ein etwas genaueres Bild dazu geben moechte, hier die Details:
Balkone, rund um die alten Haeuschen herum, die sich an der Bourbon Street aneinander reihen - voll mit Menschen aller Altersklassen: Jung (damit meine ich relativ jung, ab 18 Jahren) bis alt (damit meine ich beinahe stein-alt bis zu 70 schaetzungsweise [zumindest
machten die Bewegungen etc den Eindruck diesen Alters, wobei es auch sein koennte, dass es sich nur um uebermaessigen Alkoholeinfluss handelte ;) ] ). Alle diese Leute standen also mit Alkoholikern sowie Ketten bewaffnet auf den Balkonen, bereit in den Kampf zu ziehen, welcher daraus bestand, moeglichst viele Weiber dazuzubekommen sich "oben herum frei zu machen" bzw blank zu ziehen. & es haben unheimlich viele gemacht (Ihr koennt Euch sicherlich mein Gesicht vorstellen, als ich unschuldiges Kind auf dieser Strasse stand, fasziniert von einer ganz speziellen Kette, die ein aelterer Herr oben auf einem Balkon in der Hand hielt und in meine Richtung starrte, ich mich dann leicht zur Seite drehte & eine massiv uebergewichtige aeltere Dame (okay...aelter = 50 hier...kein Angriff auf Leser dieses Blogs, sondern eher gemeint als "aelter relativ gesehen zu den anderen "flashern" alias den Maedels, die sich sonst auf dieser Strasse frei machen) ihr T-shirt inklusive BH liftete, wodurch mir ihre Koerpermassen nahezu ins Gesicht entgegen sprangen, sie aber schlussendlich stolz die Kette tatsaechlich eroberte und mich somit beinahe meinen Appetit fuer die naechsten Tage kostete...Unheimlich...so viel zu dem Klischee Amerikaner & Essen & Selbstbewusstsein...es ist wahr...)
Wie dem auch sei...der Rest des Abends verlief witzig und ohne weitere Embloessungen in mein Gesicht hinein. Es waren gefuehlte Millionen und Aber-Millionen Menschen auf der Bourbon
Street, die Daiquiries waren koestlich & die Kroenung war, als mir ein Freund aus Maastricht auf dem Weg zur Toilette begegnete, der in Texas an der Uni studiert & auch einen Ausflug nach NO zum Mardi Gras gemacht hatte. =D Wie klein die Welt doch ist...unglaublich!

Das war also der erste Tag/Abend. Erwaehnte ich eigentlich, dass wir auf der Hinfahrt in ein kleineres Schneetreiben geraten sind? Ich glaub nicht...aber...das war faszinierend und erregte in Nord Florida grosses Aufsehen & war sogar eine Sondersendung auf einem lokalen Fernsehsender wert. Weiter geht es mit

Tag 2: Samstag, 13. Februar 2010:

Tagsueber sind wir mit Isabel, der einen Australierin, durch der/die/das French Quarter gewandert & am Mississippi entlang. Ein sehr schoener entspannender Tag, mit einer Pause zum Mittag Essen in einem lokalen Restaurant, was uns allerdings ein paar gesundheiltiche Unannehmlichkeiten bescherte (hat sich aber nach ein paar Tagen auskuriert). Naja...nach einem schoenen Tag in NO haben sich abends unsere Wege mit den Australiern getrennt & Kristin & ich wollten auf eigene Faust los gehen & ein nettes Abendessen (& zwar NICHT schon wieder bei McDoof, wie die Australier das die ganze Zeit wollten) zu uns nehmen. Nachdem wir allerdings genau einen Block umrundet hatten, war uns ziemlich schnell klar: Hier laufen wir garantiert nicht noch mal alleine bzw nur zu zweit als Maedels durch die Gegend. Gerade recht kam uns dann das Restaurant vom Waldorf-Astoria in NO direkt neben
unserem Hotel, in das wir dann, nach ausgiebiger Inspektion der Speisekarte (& besonders der Preise), gegangen sind. Es war nicht teuer, aber unheimlich lecker & endlich hatte man mal den Eindruck, dass die Amerikaner doch irgendwo eine Esskultur zu schaetzen wissen (auch wenn das Restaurant natuerlich von einem unbestreitbaren italienischen Einfluss gepraegt war).
Nach einem ausgiebigen & koestlichen Mahl haben wir beschlossen in unser Hotelzimmer zurueck zu gehen & dort lieber unsere nachmittaeglich-ueberanstrengten Maegen auszukurieren ;)
Am naechsten Morgen haben wir dann beschlossen spontaner Weise doch schon nach Gainseville zurueck zu fahren, weil die Mietwagen, die wir meinten "spontan buchen zu koennen" sich doch als immens teuer herausstellten. Also ab mit Sack & Pack & vor allem 17 stinkenden Australiern (die alle kein Hotelzimmer gebucht hatten) ab nach Gainesville...
In Gainesville angekommen, wurden wir von unserem Sales Management Prof quasi mit offenen Armen empfangen & haben ihm die versprochenen Ketten mitgebracht (die als Bedingung dafuer, dass wir die Montagsstunde [wie urspruenglich geplant] "ausfallen lassen" durften).

Das war also die Geschichte zu New Orleans...
Ich hoffe, es war nicht allzu einschlaefernd & ich versuche meine Reiseberichte jetzt mal ein bisschen haeufiger & dafuer vielleicht ein wenig kuerzer zu fassen, damit das nicht so anstrengend ist, fuer Euch, diese Romane hier zu lesen.

Wie gesagt: Die Fotos sind schon laenger online...aber viel Spass beim Ansehen ;)

Liebe Gruesse aus dem zwar sonnigen, aber kalten Panama City (FL, USA), wo Springbreak tobt & die Massen aus den Loechern lockt... =D