Donnerstag, 29. April 2010

Lebenszeichen...


Halloechen an alle =)

In der letzten Zeit hatte ich leider weder Zeit noch Input genug um Euch hier auf dem Laufenden zu halten. Daher schreibe ich erst jetzt wieder...& zwar von den Bahamas! Genauer gesagt: Nassau, eine wunderbare kleine voellig verrueckte Stadt.
Aber nun erst ein Mal einen kleinen Rueckblick:
Wir haben alle Klausuren in allen Kursen geschrieben & heute unseren ersten 2 A's bekommen (man sollte hier kurz erwaehnen, dass wir die letzte Klausur - fuer die wir nicht gelernt haben, da wir den Kurs eh schon bestanden hatten & unsere Noten ja in Maastricht kein Schwein interessieren - beide 105 von 135 Punkten erreicht haben =D ). In den anderen Faechern wird es wahrscheinlich genauso aussehen, aber auch wenn nicht kann uns das ja schoen egal sein ;).

Heute war also unser erster richtiger Urlaubstag. & "uns" ist Ingrid (unsere Lieblings-Schwedin), Cathrin (Kristin's groesseres Schwesterchen), & natuerlich Kristin & ich.


Wir sind gestern mit dem Flugzeug auf den Bahamas angekommen, gefolgt von einer Taxi-Fahrt, in einem Taxi, welches das Steuerrad auf der linken Seite hat, aber auch auf der linken Seite der Strasse faehrt (hier auf den Bahamas interessiert so etwas wohl keinen, wenn ein Wagen mal ein bisschen aus der Reihe & Bahn faellt ;D ) & mit einem Taxi Fahrer, der entweder bekifft bis zum Anschlag war oder halb blind (seine Pupillen waren so riesig, dass man beinahe keine Augenfarbe mehr erkennen konnte...) & der auch noch meinte, uns ueber die Ohren hauen zu muessen & uns erst ein Mal feine 35 Dollar fuer eine knapp 7 minuetige Taxi-Fahrt berechnete. Frechheit, aber mit den Touris kann man's ja machen...
Naja...wir haben's ueberlebt & ein bisschen Geld haben wir auch noch uebrig, also sollten wir die naechsten Tage auch noch ueberleben.
Unsere Unterkunft hier ist uebrigens absolute spitzenklasse: es war eins der billigsten Apartments, aber es gehoert einem Schweizer & seiner hier-geborenen Frau, ist also unheimlich sauber, liebevoll eingerichtet & sieht nach 7 Jahren Vermietung immer noch top aus! Unsere Vermieter sind auch super nett: Sie haben einen "Original Sweet Swiss Shop", da der Mann Pastry-Chef in der Schweiz war, & sie ist super nett & hilft uns bei dem Planen von unseren Toure(n) hier. Unser Apartment ist direkt am Cable Beach, nur leider haben wir den ersten public beach access genommen, den wir kriegen konnten & der war eher bescheiden.
Heute haben wir den Bus nach Downtown genommen & da die eine Strasse unsicher gemacht, die Downtown zu bieten hat =D. Sind dann nach Paradise Island mit dem Taxi gefahren & haben uns da an den Cabbage Beach gelegt. Da haben wir dann einen laaangen Strandspaziergang gemacht & Ingrid & ich haben uns anschliessend noch ein JetSki ausgeliehen & haben damit die Bucht unsicher gemacht. Das war ein Spass!!! Unglaublich...mein Adrenalin-Spiegel ist sicherlich immer noch erhoeht ;D!
Nach dem JetSki Erlebnis waren wir dann so hungrig, dass wir wieder zurueck nach Downtown gefahren sind & dort das Hard Rock Cafe aufgesucht haben. Danach gab's dann Eis in dem "Haegen-Dasz" Eisladen, wo es aber kein "Haegen-Dasz" gab, was etwas komisch war, aber scheinbar nehmen die Bahamas- Einwohner ja nix sonderlich ernst. Achja...wo wir schon mal bei "Marken-die-drauf-stehen-aber-nicht-drin-sind" sind: Der Strawmarket...unglaublich...abgesehen davon, dass man kaum atmen kann, weil es da unbeschreiblich komisch riecht, haben die echt ganz witzige Sachen. Nur irgendwie kann ich mich dann doch nie dazu durchringen etwas gefaelschtes zu kaufen & hoffe lieber darauf, dass ich irgendwann einmal genug Geld (& ein bisschen Zeit) habe mir was echtes zu goennen (wenn meine Arbeitseinstellung aus Gainesville sich jedoch auf mein Master-Studium ausdehnt, dann koennte ersteres [Geld] ein groesseres Problem geben, wobei letzteres [Zeit] dann wahrscheinlich im Uebermass da waere ;D ).
Wie auch immer...
Mit leichten Sonnenbraenden (alle ausser Cathrin, die sich feinsaeuberlich wirklich ueberall eingecremt hat) sind wir nun alle zu Hause, warten auf den Sturm, der heute Nacht & morgen kommen soll, & planen den naechsten Trip am Samstag nach Harbour Island zum Pink-Beach =).

Da ich nun davon ausgehe, dass ich zumindest in der Zeit auf den Bahamas ein wenig mehr Zeit & auch mitteilungs-werte Informationen habe, werde ich wohl in der naechsten Woche ein bisschen mehr schreiben ;)

Also...ich hoffe Ihr seid schoen neidisch & schaut Euch die Fotos an...

Viele liebe Gruesse von den Bahamas!
Valerie

Sonntag, 28. März 2010

Miami - Key West - Palm Beach - St. Augustine


Hallihallohalloele...

Wir haben's erneut ueberlebt. Nach der vorletzten Retailing Klausur am 18. Maerz (die wir beide uebrigens mit 100% bestanden haben), sind wir Richtung Miami South Beach los geduest & haben da in strahlendem Sonnenschein mit blauem Himmel & 27 Grad Celsius den kompletten Freitag & halben Samstag verbracht. Traumhaft!!! Wir haben mitten im South Beach Art Deco Viertel gewohnt, eine MinuteFussweg vom Strand entfernt. Am Samstag sind wir weiter Richtung Key West gecruist, ueber meilenlange Bruecken, mit einer wunderschoenen Aussicht auf das grosse, weite Meer. In Key West angekommen, haben wir leider knapp den Sonnenuntergang verpasst, haben aber dafuer ein tolles Restaurant namens Martin's mit deutscher Kueche gefunden & dort lecker gespeist. Den naechsten Tag haben wir mit hard-core-sightseeing verbracht & uns wirklich jeden kleinen Winkel von Key West angesehen (u.a. Straende & sind auch einen Leuchtturm hinauf gekraxelt =) ). Dann ging's am Montag ueber Palm Beach wieder Richtung Gainesville, um uns auf die naechste Klausur & unsere laufenden Projekte vorzubereiten.
Gestern haben wir dann eine kleine "Lern-Pause" eingeschoben & sind mit einer Horde Internationals nach St. Augustine gefahren. Leider war das Wetter nicht ganz so berauschend, aber wir hatten trotzdem jede Menge Spass!

Ich habe, damit Ihr auch alle brav neidisch werdet, einige Bilder bei Picasa hochgeladen (nur noch nicht von St. Augustine). Ausserdem sind mir einige "Beschwerden" zu Ohren gekommen, im Sinne von "Lernen die da hinten eigentlich auch was, oder sind die nur am Rum-reisen"?! Dazu muss ich mir doch noch ein kleines Statement erlauben duerfen:
Wir schwanken hier zwischen Lern-& Reisestress. Auf der einen Seite wollen wir so viel wie moeglich in der kurzen Zeit hier in den Staaten sehen, auf der anderen Seite haben wir beinahe jede Woche eine Klausur oder ein Projekt, was wir abgeben muessen. Natuerlich ist das Lern-Level absolut nicht vergleichbar mit dem in Maastricht, aber da unsere Noten eh nicht zaehlen und wir trotzdem staendig in jedem Fach unter den Besten sind, obwohl wir, im Gegensatz zu den Amis, die nur 2-3 Kurse belegen, 4 Full-time-Kurse haben, koennen wir uns hier mal ausnahmsweise den Luxus des Herum-Reisens waehrend des Studiums erlauben & uns mal wie "richtige Studenten aus frueheren Generationen" fuehlen ;D
Ich zaehle die Tage, bis wir keine Klausuren mehr schreiben & Projekte einreichen muessen (ab morgen Abend haben wir nur noch ein Fach weniger auf dem Plan, da wir dann die letzte Klausur in diesem Fach geschrieben haben) & es sich wirklich alles einzig & allein auf den Reisestress beschraenkt =)

So...ich gehe jetzt mal wieder LERNEN ( =) ) & Euch viel Spass beim Bilder ansehen ;)

Viele liebe Gruesse nach Schland aus Gainesville!!!

P.S.: Wie kann das eigentlich sein, dass Schalke die Bundesligatabelle anfuehrt?????

Montag, 15. März 2010

Panama City (Beach) - Surviors

Halloechen allerseits...

Jaaa wir haben's ueberlebt! Unglaublich...die College-Studenten spinnen alle, die da hin fahren! Ein Haufen verrueckter Leute, mit viel zu viel Alkohol im Blut, viel zu wenig Gehirnzellen im Kopf & alle am Posen in ihren Schwimm-Outfits bei gefuehlten 8 Grad Celsius - herzlich willkommen zum Spring Break in Panama City Beach ;)
Mehr kann man eigentlich dazu kaum sagen...

Auf der Hinfahrt Freitags haben wir einen Abstecher zu Wakulla Springs gemacht, wo wir eine Tour mit einem Boot ueber diesen Fluss gemacht haben um uns diverse Tierchen anzusehen - hauptsaechlich wurden wir von Alligatoren & Voegeln begleitet. Die Fotos dazu habe ich auch schon vor ein paar Tagen auf Picasa hochgeladen. Das war ein auesserst netter Abstecher & sehr ruhig, was uns also so gar nicht auf die folgenden 10 Tage in Panama City vorbereitete =D. Wir hatten die Ehre bei Stephanie's Grosseltern in dessen "Condo" (alias Strandwohnung) zu wohnen - Auesserst nette, zuvorkommende & fuersorgliche Grosseltern. Was nur etwas erschreckend war: Der Grosspapa war noch ein voll eingesetzter Arzt mit seinen beinahe 80 Jahren & leicht tatterigen Haenden & verwirrtem Dasein (wer wohl von ihm noch behandelt werden moechte...bzw. ich glaube er war "nur" Psychologe...da wird das Alter & die 'Tatterigkeit' wohl hoffentlich nicht so schlimm sein).
Am Samstag haben wir dann also in Panama City Beach den Strand gestuermt (ihr muesst dazu wissen: Panama City, wo wir gewohnt haben, ist ca. 20 Auto-Minuten von PCB entfernt). Interessant - mehr muss ich dazu nicht sagen...im Prinzip war es naemlich eher primitiv & nach einer gewissen Zeit nur noch nervig, sich diese ganze betrunkene Bande anzusehen & sich dabei den Hintern abfrieren zu muessen. Naja...Aber es war eine Erfahrung!
Man darf ausserdem niemals erwarten in einen gutbesuchten Club zu kommen & dafuer weniger als 20 Dollar latzen zu muessen!!! Wir hatten Glueck, weil wir Maedels sind, somit mussten wir "nur" 20 Dollar bezahlen, aber die Jungens durften 25 Dollar "Cover" da lassen ("Eintritt = Cover" bedeutet natuerlich KEIN Getraenk oder aehnliches inklusive...). Achja...& dann gab's manchmal noch aeusserst unbekannte DJs in den Clubs, die die Clubs dann dazu berechtigten um die 45 Dollar im Schnitt auf den Tisch zu legen. Also - wer auch immer dies hier liest & plant nach PCB zum Spring Break zu fahren: Man sollte vorher so einiges sparen ;D

Wie auch immer...wir hatten trotzdem jede Menge Spass, in den Clubs in denen wir waren, am Strand, in dem Apartment, was sich die Internationals gemietet hatten & wo Kristin & ich 2 Naechte geschlafen haben, weil unser "Travelguide" Steph naemlich ein kleiner Partypooper ist, der niemals feiern geht, oder Alkohol trinkt oder aehnlichen "Spass" mit macht...Wir waren natuerlich (wie koennte es auch anders sein) einen Tag shoppen =) In Destin...Florida...wo super riesige Villen stehen (die wir aber leider nicht gesehen haben) & wo es die "Red Bar" gibt, ein uriges kleines Restaurant, auf dessen Speisekarte nur 5 Gerichte stehen, die aber alle unheimlich lecker waren (& ja...auch ich habe etwas gefunden, was mir geschmeckt hat ;D ) - nur zu empfehlen!!!

So...das war's eigentlich zum Spring Break 2010 - ACHSOOOOO NEIN...beinahe haette ich das beruehmteste vergessen:
Wet T-Shirt Contests - dazu muss man eigentlich nichts mehr sagen, ausser: es ist alles wahr, was man dazu hoert & es ist noch viel schlimmer...ich hatte ja wenigstens gehofft, dass die Maedels fuer ihre Shows noch Geld bekommen, sodass deren Verhalten vielleicht teilweise erklaert werden koennte...aber...nein...

So...jetzt bin ich aber wirklich fertig. Ich muss nun mal ein bisschen lernen, da wir am Donnerstag mit unserer absolut verwirrten "Professorin" in Retailing ein Exam schreiben & ich dazu irgendwie auf ein Englisch-Level von einer Anfaengerin aus China sinken muss, damit ich ihre Fragen verstehen kann...& dann geht's am Donnerstag nachmittag direkt nach Miami in ein traumhaftes Hotel in South Beach, welches sich "Hotel Shelley" nennt & dann am Samstag geht es mit unserem Mietwagen nach Key West ins "Comfort Inn". Das wird bestimmt ein Spass...& die Hotels/das Auto sind sogar gar nicht so teuer, wie wir erwartet hatten...jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen...Drueckt uns die Daumen...

Wir hoeren/sehen uns dann also in der naechsten Woche wieder (da ich jetzt in meine Buecher-Welt abtauchen muss um mich auf mein Exam vorzubereiten bzw auf die Tests, die wir bis dahin in einem anderen Fach auch noch schreiben muessen...)

Alles Gute & Take Care an alle...

P.S.: Ich hoffe doch, dass der Schnee mal langsam einem eher fruehlingshaften Wetter weicht???!!!

Dienstag, 9. März 2010

New Orleans - Panama City

Halloechen meine Lieben...
Lang lang ist's her aber wir leben noch =)

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich noch nicht ein Mal etwas von New Orleans erzaehlt hatte, wo wir ueber das Valentine's Day Wochenende waren. (Fotos konntet Ihr schon sehen, aber quasi ohne "Ton" ;) & ich hoffe, dass Ihr Euch die schon angesehen habt =) )
So aaaalsooo...mal sehen, ob ich mich da ueberhaupt noch dran erinnern kann, was wir da alles gemacht haben...
Fakt ist: Wir sind mit 3 Wagen & je 7 Insassen Richtung
New Orleans aufgebrochen: 2 Franzoesinnen, 17 Australier/Englaender, & uns zwei. & ich werde nie wieder einen Australier ein Auto fahren lassen, in dem ich auch sitze!!!

Tag 1: Freitag, 12. Februar 2010:

Alsoooo...nach den ersten 3 Stunden einer Horrorfahrt mit abwechselnd 2 Australiern, habe ich mich nach vorne gedraengelt um das Steuer zu uebernehmen (Schliesslich wollte ich, dass wir noch ein bisschen was von unserem USA Aufenthalt haben & nicht direkt in dem 2. Monat ums Leben kommen aufgrund der Unfaehigkeit von anderen Austauschstudenten ein Auto sicher zu fahren). Wir haben es also bis nach NO geschafft...& unser Hotel Zimmer war super klasse. Wir hatten einen FlatScreen TV (leider mit ein paar Uebertragungsstoerungen, aber das war nicht sooo schlimm). Unsere Betten waren auch sehr bequem & das Fruehstueck war, wie zu erwarten, bescheiden. Eier mit Speck zum Fruehstueck...aha...jep...genau...ich hab das gegessen...Jule, Emily & Bernie, ich hoffe, Ihr seid nicht vor Schreck vom Stuhl gefallen =D Naja...geschmeckt hat's auch nicht sonderlich gut, aber was anderes gab's halt nicht & ich ohne Fruehstueck geht halt auch nicht ;)
So...also nun weiter zu den interessanten Geschichten aus New Orleans.
Unser Hotel war schoen zentral im French Corner, heisst also, dass wir zu den Umzuegen etc nur ein paar Minuten Fussweg hatten & auch das schoenste Viertel in NO direkt vor der Nase hatten, naemlich der/die/das French Quarter. Am Freitag Abend sind wir auf der Bourbon Street weggegangen. Unglaublich. Die Umzugswagen, die da herum gurken, wie in Koelle (dort allerdings anders als in den USA tagsueber) schmeissen keine Kamellen durch die Gegend sondern Ketten aus Plastikperlen. Kristin & ich haben fleissig gesammelt & Ketten in beinahe allen Farben des Regenbogens ergattert. Nach dem Umzug auf der Canal Street sind wir auf oben erwaehnte Bourbon Street gegangen...Crazy!!! Mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen, aber da ich Euch doch ein etwas genaueres Bild dazu geben moechte, hier die Details:
Balkone, rund um die alten Haeuschen herum, die sich an der Bourbon Street aneinander reihen - voll mit Menschen aller Altersklassen: Jung (damit meine ich relativ jung, ab 18 Jahren) bis alt (damit meine ich beinahe stein-alt bis zu 70 schaetzungsweise [zumindest
machten die Bewegungen etc den Eindruck diesen Alters, wobei es auch sein koennte, dass es sich nur um uebermaessigen Alkoholeinfluss handelte ;) ] ). Alle diese Leute standen also mit Alkoholikern sowie Ketten bewaffnet auf den Balkonen, bereit in den Kampf zu ziehen, welcher daraus bestand, moeglichst viele Weiber dazuzubekommen sich "oben herum frei zu machen" bzw blank zu ziehen. & es haben unheimlich viele gemacht (Ihr koennt Euch sicherlich mein Gesicht vorstellen, als ich unschuldiges Kind auf dieser Strasse stand, fasziniert von einer ganz speziellen Kette, die ein aelterer Herr oben auf einem Balkon in der Hand hielt und in meine Richtung starrte, ich mich dann leicht zur Seite drehte & eine massiv uebergewichtige aeltere Dame (okay...aelter = 50 hier...kein Angriff auf Leser dieses Blogs, sondern eher gemeint als "aelter relativ gesehen zu den anderen "flashern" alias den Maedels, die sich sonst auf dieser Strasse frei machen) ihr T-shirt inklusive BH liftete, wodurch mir ihre Koerpermassen nahezu ins Gesicht entgegen sprangen, sie aber schlussendlich stolz die Kette tatsaechlich eroberte und mich somit beinahe meinen Appetit fuer die naechsten Tage kostete...Unheimlich...so viel zu dem Klischee Amerikaner & Essen & Selbstbewusstsein...es ist wahr...)
Wie dem auch sei...der Rest des Abends verlief witzig und ohne weitere Embloessungen in mein Gesicht hinein. Es waren gefuehlte Millionen und Aber-Millionen Menschen auf der Bourbon
Street, die Daiquiries waren koestlich & die Kroenung war, als mir ein Freund aus Maastricht auf dem Weg zur Toilette begegnete, der in Texas an der Uni studiert & auch einen Ausflug nach NO zum Mardi Gras gemacht hatte. =D Wie klein die Welt doch ist...unglaublich!

Das war also der erste Tag/Abend. Erwaehnte ich eigentlich, dass wir auf der Hinfahrt in ein kleineres Schneetreiben geraten sind? Ich glaub nicht...aber...das war faszinierend und erregte in Nord Florida grosses Aufsehen & war sogar eine Sondersendung auf einem lokalen Fernsehsender wert. Weiter geht es mit

Tag 2: Samstag, 13. Februar 2010:

Tagsueber sind wir mit Isabel, der einen Australierin, durch der/die/das French Quarter gewandert & am Mississippi entlang. Ein sehr schoener entspannender Tag, mit einer Pause zum Mittag Essen in einem lokalen Restaurant, was uns allerdings ein paar gesundheiltiche Unannehmlichkeiten bescherte (hat sich aber nach ein paar Tagen auskuriert). Naja...nach einem schoenen Tag in NO haben sich abends unsere Wege mit den Australiern getrennt & Kristin & ich wollten auf eigene Faust los gehen & ein nettes Abendessen (& zwar NICHT schon wieder bei McDoof, wie die Australier das die ganze Zeit wollten) zu uns nehmen. Nachdem wir allerdings genau einen Block umrundet hatten, war uns ziemlich schnell klar: Hier laufen wir garantiert nicht noch mal alleine bzw nur zu zweit als Maedels durch die Gegend. Gerade recht kam uns dann das Restaurant vom Waldorf-Astoria in NO direkt neben
unserem Hotel, in das wir dann, nach ausgiebiger Inspektion der Speisekarte (& besonders der Preise), gegangen sind. Es war nicht teuer, aber unheimlich lecker & endlich hatte man mal den Eindruck, dass die Amerikaner doch irgendwo eine Esskultur zu schaetzen wissen (auch wenn das Restaurant natuerlich von einem unbestreitbaren italienischen Einfluss gepraegt war).
Nach einem ausgiebigen & koestlichen Mahl haben wir beschlossen in unser Hotelzimmer zurueck zu gehen & dort lieber unsere nachmittaeglich-ueberanstrengten Maegen auszukurieren ;)
Am naechsten Morgen haben wir dann beschlossen spontaner Weise doch schon nach Gainseville zurueck zu fahren, weil die Mietwagen, die wir meinten "spontan buchen zu koennen" sich doch als immens teuer herausstellten. Also ab mit Sack & Pack & vor allem 17 stinkenden Australiern (die alle kein Hotelzimmer gebucht hatten) ab nach Gainesville...
In Gainesville angekommen, wurden wir von unserem Sales Management Prof quasi mit offenen Armen empfangen & haben ihm die versprochenen Ketten mitgebracht (die als Bedingung dafuer, dass wir die Montagsstunde [wie urspruenglich geplant] "ausfallen lassen" durften).

Das war also die Geschichte zu New Orleans...
Ich hoffe, es war nicht allzu einschlaefernd & ich versuche meine Reiseberichte jetzt mal ein bisschen haeufiger & dafuer vielleicht ein wenig kuerzer zu fassen, damit das nicht so anstrengend ist, fuer Euch, diese Romane hier zu lesen.

Wie gesagt: Die Fotos sind schon laenger online...aber viel Spass beim Ansehen ;)

Liebe Gruesse aus dem zwar sonnigen, aber kalten Panama City (FL, USA), wo Springbreak tobt & die Massen aus den Loechern lockt... =D

Sonntag, 14. Februar 2010

Update...Disney & New Orleans...



Hey folks =)

Happy Valentine's Day & Valentin: Alles Gute zum Halb-Geburtstag & Namenstag =)

Lange nix gehört, nech? Ich hab so einige Fotos bei Picasa hochgeladen...also...wer möchte: rein schauen =) Undjetzt kommt die dazu gehörige Story...
6. Februar 2010 (Samstag):

9h30 Treffpunkt am O'Connell Center auf dem Campus. Der erste & letzt-mögliche Bus fährt um 8 Uhr. Wecker: 6h30. Aufgestanden (beide, sowohl Kristin, als auch meine Wenigkeit) um 7h55.
Schade Schokolade...der Bus ist weg, es kommt kein anderer mehr bis 9 Uhr...was tun wir jetzt? Wie kommen wir zum O'Connell Center...
  • Laufen? Ne...1.5 Stunden würde das dauern...da müssen wir gar nicht erst losrennen...
  • Taxi? Gibbet nicht in Gainesville (Das glaubt man zwar nicht, aber...es ist leider so...)
  • Auto? Ham wa nich...
  • Okay...wen rufen wir an? Navigators...klar...zum Glück haben die Ladies (die eigentlich schon längst auf ihrem Weg nach Orlando zu Disney World unterwegs sein sollten, damit alles organisiert ist, wenn die Truppe von 100 Mann da ankommt) auch viel zu spät =) Glück im Unglück also...so wurden wir von Heather & Kristina abgeholt & zum Treffpunkt kutschiert.
Angekommen sind wir. Die Busfahrt war super (zumal wir, da wir das Glück haben, Nachbarn von der Vize-Präsidentin der Navigators (also der International-Students-Group an der UF) zu sein, hatten wir die Ehre Pole-Position zu fahren...ganz vorne mit 'nem netten Überblick über die Strasse.

Mittags sind wir dann endlich in unserem Hotel angekommen & haben uns direkt auf zu Epcot gemacht, einem der 5 Disney-World Parks. Also...kurze Beschreibung von Epcot:
  • Epcot = die Welt in klein
  • Repräsentierte Länder u.a. Deutschland, Italien, Frankreich, Mexiko, England...
  • Authentizität der Länder-Repräsentationen: Stereotypen eins A...Deutschland trägt Lederhosen & futtert nur Weißwurst & jede Menge Fleisch, Frankreich lebt von Baguette, Süßem und jede Menge schlechtem Kaffee, etc etc etc...
  • To Do @ Epcot: Essen & Mitbringsel aus den verschiedenen Ländern kaufen
Abends waren wir Buffett schlemmen...im deutschen Biergarten. Es war wirklich gutes Essen. Der Kellner kam aus Straubing (oder so ähnlich) hat den schlimmsten bayerischen Akzent gehabt & passte somit super in die Bayern-Lederhosen Fraktion hinein =D.

Fazit: Not worth the money!


7. Februar 2010 (Sonntag):
Magic Kingdom Day: Suuuuper!!! =)
Wir hatten den ganzen Tag über Spaß in den Backen =) Haben Fotos mit so einigen bekannten Gesichtern erhascht & sogar den ein oder anderen wirklich spannenden Rollercoaster gefunden.
Leider muss ich rückblickend sagen, dass es über "Magic Kingdom" nicht sooo viel zu erzählen gibt, sondern die Fotos eher alles wesentlich besser "erzählen" =)

Also...schaut sie Euch an (einfach drauf klicken): Picasa!!!

Viiiele liebe Grüße aus Gainesville...
& so schnell wie es geht werde ich mit einer Erzählung von New Orleans fortfahren...

Sonntag, 31. Januar 2010

Hallöchen Gators...

Meine Lieben...
Wir sind heil gestern aus "The happiest place on earth" - Disney World - wiedergekehrt =)
Leider sind diese Woche noch 2 Exams und jede Menge weitere Aufgaben zu erledigen & deshalb müsst Ihr Euch eine weitere Woche mit "keinen Fotos & nur ein bisschen von dem, was ich für die Uni machen musste" zufrieden geben ;)
Dafür bekommt Ihr dann aber nächste Woche eine geballte Ladung Disney-rosa & NewOrleans Mardi Gras zu sehen!!!
Hier mein Computing Projekt:
Habt viel Spaß beim schauen & ich sage mal:

Take care!!!
Bis nächste Woche =)

Donnerstag, 28. Januar 2010

Auf ein Neues...

How are you all?

Ich hoffe doch, dass es Euch so gut geht, wie es Kristin & mir hier hinten im fernen Florida geht =)
Gestern hat es wie aus Eimern geschüttet, was aber nicht sonderlich schlimm war sondern sogar eher hilfreich, da ich faules Kind somit dazu gezwungen wurde gestern einen "hard-core-online-lecture" Tag einzulegen. Vielleicht sollte ich diesen Blog mal ein bisschen der ernsteren Seite des Lebens widmen, die wir hier nämlich auch noch haben (damit Ihr nicht denkt, dass wir hier hinten zwischen Shoppen, Feierei, und Ausflügen nichts anderes mehr machen).
Also...wir haben hier zur Zeit 4 verschiedene Fächer:

Sales Management
Bei Steven LaBarbera - ein unheimlich witziger, wenn auch selbst-verliebter Typ, der gerne von sich erzählt, das aber so gut verkauft, dass man gar nicht merkt, wie schnell die 2 Stunden bei ihm herumgehen. In diesem Fach machen wir zwei Gruppenarbeiten: mit einer
Gruppe müssen wir eine Präsentation über ein Buch vorbereiten und halten. Das andere Projekt mit einer neuen Gruppe ist allerdings wesentlich interessanter: Wir müssen Geld für ein bestimmtes Tierheim sammeln, bzw. Adoptionen (nicht an College students natürlich) vermitteln. Diese Aktion wurde im letzten Jahr das erste Mal durchgeführt und hat insgesamt mit allen Studenten dieses Kurses 5300 Dollar zusammen gesammelt. Wir müssen dieses Jahr diesen Betrag toppen. Das wird noch was, kann ich Euch sagen...
Wenn einer von Euch also eine Idee hat, was man da kreatives anstellen kann, um so viel wie möglich an Geld herein zu bekommen, lasst es mich bitte wissen ;).

Retail Management
Ein Kurs bei einer Chinesin, die schlechter englisch spricht als so mancher 7-Klässler bei uns am ASG. Frontal-Unterricht ohnes-gleichen, langweilig rüber gebracht, obwohl der Inhalt eigentlich interessant wäre. Wir lernen so circa alles über die amerikanischen Retailer und ab und an ist sogar die Rede von Aldi oder der Metro AG, wobei ausländische Unternehmen generell eher in den Hintergrund gerückt werden, da für die Amis der Tellerrand ja an den Grenzen Amerikas aufhört & dahinter nur noch ein einziges schwarzes Loch für sie besteht =D.

Computing in the Business Environment
Sehr interessanter Kurs, der mir schon einige spaßige Stunden an meinem MacBook bereitet hat. Durch diesen Kurs lernen wir erst mal so richtig mit unseren fabulösen Macs umzugehen. Hier müssen wir allerdings unheimlich viel machen:
  • Jede Woche ein online Quiz über 10 Fragen (gut, dass Kristin & ich dieselben Kurse haben & somit immer schön diese Quizzes zusammen machen können)
  • Wöchentlich einen Eintrag in unserem Online-Blog schreiben, der über ein Thema unseres Lehrmaterials geht, welches wir entweder besonders "clear" oder unheimlich "muddy" (also nicht eindeutig) fanden.
  • Alle zwei Wochen müssen wir noch ein Projekt machen. Bis zu dieser Woche war es die Veröffentlichung bzw. Teilnahme an einem Projekt namens "Timeline", wo jeder ein bestimmtes "Computing Event" und ein "Historical Event" heraussuchen und beschreiben musste. Das war also sozusagen eine Gemeinschaftsarbeit des ganzen Kurses. Das neue Projekt ist ein bisschen anstrengender, aber dafür kann das dann jeder sehen (Ich werde das später hier posten, damit Ihr Euch das auch mal ansehen könnt ;D ).
Principles of Entrepreneurship
Ganz besonders witziger Kurs. Am letzten Montag haben Kristin & ich unsere erste "Klausur" in diesem Fach geschrieben. Ich glaube in meinem ganzen Leben habe ich noch nie über 2 Chapter und 2 Lectures ein Exam geschrieben, welches aus 40 Multiple-Choice Fragen bestand und für 1Std 30Min angesetzt wurde.
Kristin & ich haben nach 15 Minuten abgegeben (jeweils als erste in unserem Raum) und haben ein A, bzw. ich ein A minus, bekommen. :) Allerdings bezweifle ich, dass die anderen Exams auch vergleichbar einfach werden.

So...das war nun mal ein "Defense-Block", da ich nicht möchte, dass Ihr denkt, dass wir hier nur herumgammeln & nix zu tun haben ;).

Das nächste Mal werde ich aber mal wieder was interessanteres als unsere Uni Aufgaben erzählen ;)

Viele liebe Grüße aus FL =) & ich wünsche Euch viel Spaß im Neuschnee ;)

Sonntag, 24. Januar 2010

Meine Lieben...

Hier poste ich mal schnell die absolut neueste Information, die die Welt bewegt (nicht wirklich ;D )
Habe bei googlePicasa Bilder hochgeladen, da das dort wesentlich schneller bzw um einiges unkomplizierter geht als hier.
Schaut also bei Interesse einfach mal nach:


Viel Spaß!!!
Valerie =)

Samstag, 16. Januar 2010

Blizzard Daisy scheint sich ja wieder ein wenig
beruhigt zu haben &
etwas wärmer ist es bei Euch ja nun auch wieder, oder nicht?!
Bei uns auch!!! Die letzten Tage hatten wir über 20 Grad Celcius hier, was ich absolut genossen habe. Heute hat es leider den ersten Regen Tag gegeben. Geplant war eigentlich erst ein Ausflug nach St. Augustine, aber diese Idee wurde verworfen, da wir beschlossen haben den Strand erst dann
zu frequentieren, wenn es wirklich richtig warm & sonnig ist ;). Die nächste Idee war nach Orlando zu fahren zu "Island of Adv
enture". Dieses musste leider auch verschoben werden, da es zwar bis zu 28°C in Orlando sein sollte, aber das in Kombination mit Regen macht einen "Rollercoaster-Theme-Park" nun nicht gerade die attraktivste Freizeit Gestaltung an einem solchen Tag. Also sind wir zu Hause geblieben & haben anstelle dessen beschlossen ein paar nette Leute zu uns nach Hause zum Kochen einzuladen. Dazu erzähle ich aber später etwas...
Ich habe ja noch einiges aufzuholen an Erzählungen habe ich gesehen ;)

Aber jetzt kommen erst ein Mal ein paar Fotos von unserer Uni, damit Ihr alle ein bisschen neidisch werdet!!! =)

Freitag, 8. Januar 2010

Following first days in Gainesville...

So...wie versprochen...die Fortsetzung der ersten Tage...

02.Jan 2010: Abfahrt nach Gainesville

9h:
Zunächst gab es ein typisches Continentale Breakfast in unserem Altersheim alias Holiday Inn. Die Frage stellte sich nur, ob der Hotel Besitzer bzw. Creator des Frühstückes jemals schon in den Genuss eines Kontinentalen Frühstückes gekommen war:
Es gab
  • Bagel,
  • irgendwelche komischen platten "Brötchen" (es hatte eher eine Konsistenz eines Pita Brotes & auch die Form, nur ein wenig kleiner & gedrungener),
  • jede Menge ekeligen 0% Fett Joghurt,
  • 0% Fett & 97% Less sugar Kakao, der mehr nach seiner Verpackung schmeckte als nach Kakao (Ich frage mich ob das nicht wirklich auch nur die Verpackung war, schließlich hat die bestimmt gar keine Kalorien, wenn man die irgendwie flüssig kriegt),
  • Muffins,
  • Honig & Butter...
...man könnte auch sagen, um daraus ein Kontinentales Frühstück zu machen fehlten:
Ei, Marmelade, Aufschnitt, Käse, vernünftige Brötchen (wobei man die ja hier auch mal wieder nirgendwo bekommt...es scheint einfach mein Schicksal zu sein...Labber-Brot in Oz, in NL & klar...auch in Amiland...) & Müsli...
Ich muss allerdings zugeben, dass es "Cereals" gab, was ja hier quasi als Müsli angesehen wird, anders als bei uns im fernen gesunden Europa: dieses Cereals Buffet beinhaltete jegliche Variation aus der Kelloggs Manufaktur... Yummy - NOT!
Aber, da wir ja aufgeschlossene Europäerinnen sind, haben Kristin & ich alles brav probiert (& leider die Hälfte von allem lieber wieder weggetan, bevor unsere Mägen sich noch beschwert hätten) ;).

10h30:
Direkt nach diesem köstlichen nährenden Frühstück (ein Wunder, wie satt man wird, wenn man alles probiert & doch nix auf isst), haben wir uns direkt in unseren schwarzen Leichenwagen geschwungen & uns auf den Weg gen Gainesville gemacht. Zum Glück hatten wir für uns für den Tag die "FastLane" gebucht, sprich: "Always keep left, never stop & never pay!" Sehr netter Service, den sich die Amis für verlorene Touris da ausgedacht haben ;)
Autobahnen: Unheimlich breit & riesig & super viele große super Autos...ach & etwas, was eigentlich eine ziemlich schlaue Überlegung ist (wow, der unorganisierte Amerikaner hat ja doch mal nachgedacht ;D ):
Raststätten nur in der Mitte der Autobahnen...das heißt nur eine Tanke ist nötig für beide Seiten der Autobahnen & somit wird auch noch eine Umkehrmöglichkeit für verlorene Autofahrer geschaffen.

12h45: Ankunft Gainesville "The Estates"
Lovin' it! Unsere "American Student Community" ist sooooooo klasse!!! Sieht sehr amerikanisch aus:
  • Häuser aus Holz;
  • Einfach-Verglasung;
  • Teppiche in jedem Raum ausser Küche & Bad;
  • eine riiiiiiiieeeesen Couch, in der man versinkt, wenn man sich hineinfallen lässt;
  • Einbauschrank mit Glasschiebetüren (mit jeder Menge Platz-Potential & Hilfeschreien wie "Ich will gefüllt werden");
  • Große Betten (ca 1,40*1,90m - äußerst toll vor allem für mich...weil bei meinem Schlafstil konstant die Füße aus dem Bett herausschauen...aber gut...das nehme ich gerne in Kauf);
  • Überdimensional große Küchengeräte, incl. Ofen, Kühlschrank (wo alleine das Gefrierfach so
  • groß ist wie der Kühlschrank, den Jule & ich uns in unserem alten Haus in Maas geteilt haben...) mit einem Icemaker, den man an dieser Stelle nicht vergessen sollte, da er zwar das Chlor-Leitungswasser aber dennoch fleißig Eiswürfelchens produziert...);
  • Ha & der "Spacemaker" = eine Kombination aus Mikrowelle & Dunstabzugshaube (das heißt übrigens kurz & knapp "vent fan" auf englisch, für alle, die was lernen wollen & deshalb auch diesen Blog lesen...);
  • Retro-Spülmaschine, -Trockner, & -Waschmaschine, die wohl noch aus dem vorherigen Jahrhundert stammen, aber ihre Zwecke dennoch erfüllen (wir haben es heute ausprobiert & haben direkt so unheimliche riesige FlusenTeppiche aus dem Filter des Trockners gezogen, pro Trocknerlauf einen Teppich, sodass wir jetzt ein bisschen Angst haben, dass nach weiteren Waschgängen nur noch trostlose Skelette einst wunderbarerer Kleidungsstücke aus dem Trockner herausbröseln werden...aber wir werden sehen...zum Glück kann man hier shoppen gehen ;)
Nach einem Schnell-Einkauf bei Walmart hier um die Ecke - in dem es übrigen KEIN Essen gibt, sondern nur Elektronik, wunderhübsche Anziehsachen etc - & dann Publix (einem Coles Verschnitt, für alle Australien Liebhaber ;) ) mussten wir mit unseren Neuerworbenen Mobil-Telefonen von Prepaid-Anbieter T-Mobile.com unseren Kontakt Paul Lang anklingeln, damit der Gute uns Geschirr, Besteck, Staubsauger etc. - das war das, was wir unsere Maastrichter Vorgängern abgekauft hatten - vorbeibringt. Dass er allerdings erst aus Jacksonville los fahren musste, war so nicht geplant...aber...nachdem wir eine Mikrowellen-Mahlzeit warm gemacht & dann mit den Fingern verzehrt hatten, kam er dann doch finally mitten in der Nacht ;)

Was ich beinahe vergessen hätte:
Unser Luxus-Car mussten wir am Gainesville Mini Flughafen mit immerhin einem Terminal abgeben. Die Frage stellte sich nun: Wie kommen wir zu dem Flughafen hin (i.e. Wegbeschreibung wurde benötigt) & noch viel schlimmer: Wie kommen wir wieder zurück???
Zum Glück hat sich da direkt ein netter Ami angeboten vor uns her zu fahren, damit wir auch auf jeden Fall den Weg dahin finden und auch wieder warm & sicher zurückkommen...Danke Steve(n) dafür & auch dass Du uns auch direkt danach noch mit Internet Kabeln versehen hast, damit wir unsere neu erstandenen Handys aktivieren konnten!!!

Zurück zu Paul & unserem ersten Abend in unserem neuen Apartment:
Paul blieb noch ein wenig in unserem bescheidenen Heim, da er ja nun so einen weiten Weg nur für uns gekommen war. Nach ein paar Wortwechseln wurden wir dann gefragt: "Are you good drivers by the way?"...Naja...wir haben die Frage nicht direkt wirklich verstanden (auch wenn sie nicht gerade schwer formuliert war) - Aber ganz ehrlich: Wer erwartet nach ca 15 Minuten Gespräch das Angebot, dass man am nächsten Tag Paul's Auto haben könnte???
Also wir jedenfalls nicht.
Die einzige Bedingung: Ihn um 7h morgens bei Starbucks abzusetzen & dann dort abends wieder ab zu holen.
Okay...da haben wir nicht lange gefackelt & zugesagt!

03.Jan 2010: (Sonntag!!!)

Am diesem nächsten Tag warteten wir dann brav ab 7h vorne auf Paul, der aber leider verschlafen hatte & erst 30 Minuten später auftauchte, nachdem ich ihn per Mobile aus dem Bett geschmissen hatte. Zack haben wir ihn abgesetzt bei Starbucks, mit leichter Verspätung, und uns dann noch mal ein wenig hingelegt um dann für den ersten "Shopping-Trip" in der "Gainesville Oaks Mall" vollends fit zu sein.
Dieser Shopping Trip fiel leider dann etwas enttäuschender aus, als gedacht: Die Mall ist wider Erwarten ziemlich klein, beherbergt aber immerhin ein Abercrombie & Fitch Laden, der direkt gestürmt wurde.
In besagtem Geschäft wollte Kristin dann einen Hoodie anprobieren. In den Staaten ist es allerdings genauso wie in Australien, dass man in den meisten Geschäften erst einen Angestellten fragen muss, der einem dann eine bestimmte Kabine aufschließt. Aber der Typ, den Kristin fragte, verweigerte ihr jeglichen Zutritt zu der gewünschten Kabine. Eine schimpfende & fluchende Kristin zog also mitsamt Pulli von dannen. Eine Weile später (so leicht gibt man ja schließlich nicht auf) stellte sich dann heraus, dass der arme Typ laut neuester Company Policy gar nicht dazu berechtigt war für irgendeinen Kunden die Kabine zu öffnen, der einen Hoodie anprobieren wollte. Warum?! Ganz klar: In letzter Zeit häuften sich wohl die Diebstähle dieser allseits beliebten (dennoch bei Judith unbekannten ;P ) Hoodies, da Kunden dachten: "Hey, ich lass denen meinen alten Hoodie da & nehm mir nen frischen neuen himmlisch weichen mit..." Hatte sich diese unerklärliche Unfreundlichkeit seitens der Amerikaner gegenüber den Deutschen also auch aufgeklärt...

So... Jeder hat also einen schönen weichen Kuschelhoodie zum Sales-Price erstanden & trägt ihn seither mit Stolz =)!
Dieses Shopping Event wurde von dem ersten Besuch in einem Wal-Mart Superstore (150,000-220,000 sq ft) gefolgt. Heiliger Bimbam...unglaublich...das Dingen war riesen groß! & so viele Sachen auf ein Mal habe ich glaube ich in meinem Leben noch nicht gesehen. & jede Menge Leute da...unglaublich...ich glaube alleine bis wir alles gefunden hatten, was wir brauchten, waren wir schon ca 1 Stunde in diesem Center, aber das Bezahlen war dann noch anstrengender...wenigstens hatte unsere Kassiererin ein äußerst ansprechendes Auftreten: Jegliches Geld, was sie bei Wal-Mart verdiente, wurde in ihren Körper investiert: Gold-Zähne, pro Ohr 7 Löcher mit dicken Goldohrringen (Creolen, die der Größe nach am Ohr geordnet wurden) plus eine Menge Tattoos, mit unheimlich viel Schrift, so als ob sie sich einen Einkaufszettel auf ihren Körper geschrieben hätte, damit sie auch ja nix vergisst.
Gut...Paul musste abgeholt werden (wir waren leider bereits einige halbe Stunden zu spät...).
Nachdem das erledigt war, wurden wir wieder nach Hause gebracht von ihm, er holte noch schnell die restlichen Sachen von uns (Staubsauger etc, den er noch nicht geliefert hatte) & dann war nur noch Heierbettchen angesagt.

04.Jan 2010, Montag:

Erster Uni-Tag...
Aber wisst Ihr was?! Da ich schon so unheimlich viel geschrieben habe & ich weder Eure Sehnerven noch mein Hirn zu sehr anstrengen möchte, werde ich das in dem nächsten Eintrag beschreiben... ;)

Fotos kommen!!! (müssen erst noch welche machen...da die Kameras irgendwie immer nicht den Weg aus unseren Taschen finden...)

Alles Liebe nach Deutschland & passt mir auf dass Blizzard Daisy nicht zu fies zu Euch ist!!!

Take care =)

Sonntag, 3. Januar 2010

First days...

Hello there...how are you?

Die ersten zwei Tage in den Staaten waren graaaaandios! Der Hinflug an sich war schon eine Mords-Gaudi:

Ddorf-Manchester:
Canadair Jet 200 - das Dingen fasst grandiose 50 Persönchen & geht ab wie Schmidt's Katze.

Zwischenstop in Manchester:
Man suche sich bitte selbstständig den Weg vom Flugzeug in den Flughafen & von da aus dann zum "Transfer room". In letzterem befindet sich eine Empfangstheke ohne Personal aber mit Telefon & der Aufforderung, man möge doch bitte anrufen, sollte man seine BoardingCard benötigen. Kein Problem (wenn da nicht der Manchester Akzent wäre). Einige Missverständnisse & Schweißausbrüche später: "I'll sen
d someone down to you to give you the boarding tickets" - "Thanks". 30 Minuten später: ein hageres kleines Männchen erscheint & fängt an das Ticket per Hand auszufüllen (& das im Zeitalter der fortgeschrittenen Informations Technologie!). Okay, weiter ging's dann durch mehrere Sicherheitschecks durch, ab ins nächste Flugzeug.

Manchester - Orlando:
Ein riesen Jumbo Flugzeug wartet auf uns und noch ca 50 andere Passagiere; dieses war ausgestattet mit 10 sitzplätzen pro Reihe & ca 60 Reihen; heißt also: jeder hatte sein eigenes "Bett". Ein Traum für Langstreckenflüge!

Ankunft Orlando:
Mein Immigration Officer sprach deutsch! Alle anderen spanisch =D Also...natürlich auch amerikanisch-englisch.
"Der nette Herr hier (Polizist) wird Dich nun begleiten". - Aha...aber wohin wurde mir verschwiegen, bis ich mich in einem kleinen Raum mit vielen eng aneinander gereihten Sitzen wieder fand, in dem mehrere Personen auf ihre Abfertigung warteten. Man wurde also gründlich ausgefragt, ob man auch ja nicht arbeiten oder hier bleiben wollte & was man denn überhaupt so genau vor hätte in den Staaten zu tun.
Erledigt - Jetzt raus aus dem Flughafen (natürlich nicht ohne vorher noch mal gründlich abgetastet & durchleuchtet zu werden) & ab in den Mietwagen. Letzterer konnte frei ausgewählt werden zwischen diversen Modellen der "Compact Car" Klasse. Wir haben einen schwarzen Chevrolet HHR gewählt, mit ordentlich Feuer unter'm Hintern (Natürlich alles Automatik Wagen hier).
Einen Abend bei Chili's (yummy), eine Nacht im Altersheim Orlando (offiziell bekannt unter "Holiday Inn" am Flughafen) & am nächsten Tag ab gen Gainesville.

Gainesville Klappe die erste folgt dann, wenn es sich richtig lohnt (nicht, dass es sich jetzt nicht auch schon lohnen würde, aber...wir müssen jetzt einkaufen fahren =D ).

Have a great day back there in Germany!
See you later Gator ;)

Kristin & Valerie

P.S.: Dann kommen auch die ersten Bilder.......